Home Verkehr So möchte Airberlin wieder in die schwarzen Zahlen

Airberlin hat ist die zweitgrößte Airline Deutschlands und kann derzeit dennoch keinen großen Gewinn erzielen. Das soll sich jetzt ändern, wenn es nach dem neuen Chef Stefan Pichler geht, welcher seit dem Februar dieses Jahres in seinem Amt tätig ist. Wie genau das aussehen soll, hat sich der ehemalige Airline-und Touristikmanager auch schon überlegt. Sein Geheimrezept für schwarze Unternehmenszahlen heißt: Billigtarif.

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Am vergangenen Dienstag kündige der Airberlin Chef sein neues Konzept an, welches mehr Reisende in die Arme der Airline bringen soll. In drei Phasen sollen nun also das Management und der Vertrieb umgerüstet werden, damit das kommende Jahr wieder schwarze Zahlen schreibt und, was ganz wichtig ist, keine Arbeitsplätze mehr abgebaut werden muss. Zugleich sollen damit fast sechs Jahre rote Zahlen beendet werden. Unter anderem soll das Flugangebot gestärkt werden und die Drehkreuze Düsseldorf und Berlin sollen ausgebaut werden. Viel interessanter für Reisende dürften aber die Preise sein, denn viele greifen auf Billigflieger zurück. Hier will Stefan Pichler nun den Kampf ansagen: Das neue innerdeutsche One-way-Ticket „JustFly“ soll 44 Euro kosten, enthält dafür allerdings kein Freigepäck . Ziel ist es auch, dass Geschäftsreisende auf Airberlin aufmerksam werden, infolge dessen er „Branchenprimus“ wird.

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So klar, wie zumindest die neue Unternehmensstruktur von Airberlin aussieht, so weiß man aktuell noch nicht, ob diese Maßnahmen auch Erfolg haben werden. Ebenso im Ungewissen liegt die Zukunft mit dem Großaktionär Etihad. Die gemeinsam vermarkteten Flüge sind für den Sommer 2015 noch genehmigt worden, doch ob es auch weiterhin eine Zusammenarbeit gibt, weiß man derzeit noch nicht. Zuvor muss über das Abkommen über die Landerechte mit den Vereinigten Arabischen Emiraten verhandelt werden.