Home Verkehr Olympia-Flieger von Airberlin ohne Olympia-Banner

Die Stadt Berlin hat sich neben Hamburg als Austragungsort für die Olympischen Sommerspiele im Jahr 2024 beworben. Grund genug für die in Tegel ansässige Fluggesellschaft Airberlin, dieses Ansinnen zu unterstützen. Reisenotes.de berichtete bereits darüber: Am 5. Februar 2015 fand die Präsentation eines Flugzeuges des Typs Airbus A320 mit dem neuen Werbeaufkleber „Wir wollen die Spiele! Berlin für Olympia“ durch Airberlin Chef Stefan Pichler statt. Der amtierende Bürgermeister Michael Müller dankte der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft für ihren Einsatz und die Teilnahme an der Berliner Olympia-Kampagne.

Doch schon einige Tage danach folgte seitens des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) eine Rüge wegen verbotener Werbung. Airberlin wurde kurzerhand dazu angehalten, das Wort „Olympia“ auf dem aktuellen Werbebanner, das auf dem speziellen Airbus prangt, zu überkleben. Der Grund dafür liegt darin, dass die Fluglinie kein offizieller Partner des DOSB ist. Nur Partner dürfen die namensrechtlich geschützten Begriffe „Olympia“ und „Olympische Spiele“ im Rahmen entsprechender Werbung verwenden.

Der Sprecher des DOSB, Christian Klause, bewertet den Einsatz und die Aktivitäten zugunsten der Bewerberstädte zwar äußerst positiv, betont aber auch, dass die eine oder andere Firma bei ihren Werbebemühungen schon mal über das Ziel hinausschießt. In diesen Fällen wird nach einer für beide Seiten akzeptablen Lösung gesucht. Airberlin-Sprecher Aage Dünhaupt bestätigte die kreative Umgestaltung des Banners. An der Unterstützung der Olympiabewerbung möchte Airberlin allerdings trotz allem nichts ändern. „Als Partner der Olympia-Initiative werden wir unsere Unterstützung auch weiterhin in die Welt hinaustragen“, betont der Sprecher der Fluglinie. Ob Berlin erfolgreich aus dem Rennen gehen wird, will der DOSB am 21. März entscheiden.

Bildquelle: © Aero Icaru – Flickr.com