Home Verkehr MeinFernbus erreicht Gewinnschwelle

MeinFernbus erreicht Gewinnschwelle – so die Aussage des Handelsblatts letzte Woche. Demnach soll der Fernbusanbieter MeinFernbus in diesem Jahr erstmals in die Gewinnzone fahren. Dass es schon früher als vom Management erwartet dazu kommt, damit haben auch die kürzlichen Bahnstreiks zu tun. Firmengründer Torben Greve gab bekannt, dass das Unternehmen mit aller Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben wird. Belegt wurde sein Statement von Firmensprecher Gregor Hintz. Dieser bestätigte die Aussagen seines Chefs der Deutschen Presse-Agentur.

Die Fernbus-Unternehmen machen zwar der Bahn starke Konkurrenz, geben aber auch gleichzeitig Grund zur Klage. So bieten die Fernbusgesellschaften neuerdings auch Nachtfahrten in ihrem Portfolio an. Doch gerade wegen der Bahnstreiks ziehen sie gleichzeitig mit dem Ticketpreisen an. Und das zum Unmut der geplagten Pendler, die statt der Bahn den Fernbus nehmen müssen. Ob sich die Fernbusanbieter auf lange Sicht so ein Vertrauen bei den Kunden aufbauen, darf bezweifelt werden.

Während es bei einigen Fernbus-Anbietern scheinbar recht gut läuft, haben andere schon ihre Pforten mangels positiver Zahlen schließen müssen. Genau dieses Schicksal erlitt der Ticketanbieter DeinBus, der kürzlich den Vertrieb aufgab und nun auf der Suche nach einem Abnehmer seines Fuhrparks ist. Noch am 4. November stürzte wegen der außerordentlich hohen Nachfrage bei dem Abieter FlixBus wiederum die Seite ab, wenn man buchen wollte.