Home Verkehr Lufthansa verzichtet auf große Geburtstagsparty

Am Dienstag vergangener Woche stürzte der Germanwings Airbus A320 in den Alpen in Frankreich ab und nahm 150 Menschen mit. Es wird vermutet, dass der Co-Pilot Andreas Lubitz, die Maschine absichtlich zum Absturz brachte. Demnach soll der Co-Pilot den Flugkapitän ausgesperrt haben. Die neusten Ermittlungen liefern die ersten Beweise für den Suizid-Verdacht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Düsseldorf soll sich Andreas Lubitz auf seinem Tablet über Suizid-Möglichkeiten informiert haben. Zuvor wurde ermittelt, dass Lubitz schon während seiner Pilotenausbildung unter einer psychischen Erkrankung litt und selbstmordgefährdet war.Die ganze Welt ist schockiert und trauert um die Opfer des Absturzes. Auch die Lufthansa.

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Das 60-jährige Bestehen der Fluggesellschaft sollte am 15. April mit einer großen Party gefeiert werden. Am Dienstag teilt der Konzern mit, dass es „aus Respekt vor den Opfern des Absturzes“ keine Feier geben wird. Die Lufthansa verzichtet auf ihren runden Geburtstag und will stattdessen den Opfern des Unglücks gedenken. Der Staatsakt soll am 17. April im Kölner Dom stattfinden und für Lufthansa Mitarbeiter live übertragen werden.

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Nach Abschaffung der alten Lufthansa im Jahr 1926 nahm die Fluggesellschaft am 1. April 1955 – zehn Jahre nach Ende des Krieges – den Betrieb wieder auf. Das Unternehmen schreibt 60 Jahre Geschichte mit Erfolg und ist zutiefst erschüttert über diesen Vorfall. Der Absturz in den französischen Alpen sei der „schwärzeste Tag in der 60-jährigen Geschichte des Unternehmens“, so der Konzernchef Carsten Spohr. Den Familien der Opfer des Germanwings-Flugs 9525 ist langfristige Unterstützung in allen Bereichen zugesagt.