Home Verkehr FlixBus expandiert trotz Konkurrenzdruck

FlixBus gilt neben MeinFernbus als ärgste Konkurrenz im deutschen Fernverkehr zur Deutschen Bahn. Was besonders überrascht: FlixBus expandiert trotz Konkurrenzdruck weiter. Im Oktober kamen insgesamt sieben neue Strecken dazu. U. a. wurde die bei Geschäftsreisenden sehr gefragte Route von Frankfurt am Main nach Zürich in das Programm integriert. Bis Weihnachten soll das Streckennetz um weitere Strecken, insbesondere in die Nachbarländer Deutschlands, ausgebaut werden.

FlixBus weist aktuell 78 Buslinien mit täglich mehr als 5.000 Direktverbindungen auf, die Deutschlands Städte mit Österreich und der Schweiz und anderen westlichen Nachbarländern sowie Staaten in Osteuropa verbinden. Durch die Erweiterung des Fuhrparks verkehren die Busse zukünftig zudem in engeren Takten. Das Ziel von FlixBus ist, ein europaweites Mobilitätsnetz aufzubauen, das im Gegensatz zum Schienenverkehrsnetz auch kleinere Orte und Gemeinden des Kontinents einbindet. In Deutschland verkehrt der Anbieter bereits seit längerer Zeit nicht mehr nur zwischen Frankfurt, Berlin, Hamburg, München und Köln sowie anderen Großstädten mit mindestens 100.000 Einwohnern, sondern auch zwischen Oberzentren und Kreisstädten, die teilweise weniger als 10.000 Menschen beheimaten.

Gegründet wurde FlixBus im Jahre 2011 unter dem Namen GoBus. 2013 wurde der Anbieter unbenannt, was teilweise an der fortschreitenden Liberalisierung im deutschen Fernverkehr lag. Mit neuem Outfit und einem einprägsameren Namen nahm FlixBus den Kampf auf dem inzwischen hart umkämpften Fernbusmarkt auf und gilt aktuell als zweitgrößter Anbieter in seinem Segment mit einem Marktanteil von mehr als 21 Prozent. Lediglich MeinFernbus befördert mehr Passagiere als FlixBus im deutschen Fernbusmarkt.