Home Verkehr Eurolines und Postbus gehen gemeinsam internationale Wege

Der Fernbus-Markt ist heiß umkämpft. Aus diesem Grund hat sich jetzt der Fernbus-Verbund Eurolines mit dem Postbus-Betreiber Deutsche Post Mobility zusammengetan, um die Marktführer unter Druck zu setzen. Ziel ist es, den europäischen Markt zu erobern und so den Fahrgästen die Möglichkeit zu geben, viel freier und flexibler zu reisen.

Mit der Verknüpfung der Streckennetze beider Unternehmen soll dieses Ziel erreicht werden. Im Klartext bedeutet das: Die Kunden der Fernbusse Eurolines und Postbus können sich über zahlreiche neue Verbindungen freuen. Die, die dem Postbus treu sind, werden künftig über 16 zusätzliche europäische Ziele anfahren können, während die Eurolines-Kunden sage und schreibe 200 weitere Verbindungen gewinnen.


Im Gegensatz zur Konkurrenz wollen Eurolines und Postbus den Schritt auf den internationalen Langstrecken wagen. Vor allem, da das Nachtzug-Alternativangebot der Bahn sehr mau ist, hofft man hier zufriedenstellend eine Marktlücke füllen zu können, denn die weiteren Strecken sollen ebenfalls über die Nacht stattfinden. Diese Art kostengünstig zu reisen und „nach dem Aufwachen“ am Ziel zu sein, ist recht beliebt. Ob der Sprung von Eurolines und Postbus gelingt, wird die Zukunft zeigen müssen. Hat dieser Erfolg, werden die anderen Anbieter wie Flixbus oder Mein Fernbus mit Sicherheit nachziehen. Neue Wege zu beschreiten kann nie verkehrt sein, so viel steht fest.

Bildquelle: © EDDIE – Flickr.com


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