Home Reiseziele Weiteres Terminal für BBI gefordert

Der Verdruss über den Berlin International Airport wächst und wächst. Noch immer weiß niemand, wann er endlich eröffnet werden soll. Zu genügend Problemen kam es schon im Vorfeld. Das aktuellste Problem: Schon jetzt scheint es so, dass der Flughafen vollkommen überlastet sein wird, sodass ein sicherer und korrekter Ablauf nicht gewährleistet werden kann. Eine Lösung hat sich der BER-Chef Hartmut Mehdorn schon überlegt. So wird ein weiteres Terminal für BBI gefordert.

Ob er damit allerdings Erfolg haben wird, bleibt angesichts des bisherigen Verlaufs fraglich: „Wir sind auf gutem Weg“ lautete die Antwort des Flughafensprechers Ralf Kunkel, als dieser gefragt wurde, ob es schon eine Lösung geben würde. Nicht näher darauf eingegangen wurde, wie dieser aussehen könnte.

Wie die dpa berichtete, soll dort das Regierungsterminal für Staatsgäste seinen Platz finden – zumindest übergangsweise. Als ob diese Forderung nicht reichte, wurde zusätzlich in den Raum geworfen, dass der Nordpier des Airports dringend eine Verlängerung erhalten solle. Damit soll erreicht werden, dass wesentlich mehr Passagiere von A nach B reisen können.

Mehrere Millionen sollen die Bauprojekte kosten. Der Ärger darüber, dass die Eröffnung des neuen Flughafens immer wieder verschoben wird, ist verständlich. Eigentlich sollten die Tore des Airports im Oktober 2011 öffnen. Im Januar 2013 gab es die letzte Absage, seitdem warten alle Reisefreudigen, Arbeitnehmer und auch die drei Eigentümer der Flughafengesellschaft auf Forschritte.

Externe Kontrollen sollen die Arbeit von Mehdorn überprüfen. Doch das will der 72-Jährige partout nicht. Dahingehend äußerte er sich sichtlich erzürnt und prangerte das mangelnde Misstrauen in seine Arbeit an. Angesichts des bisherigen Verlaufs würden diese Maßnahme wohl aber von vielen begrüßt.

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