Home Reiseziele Volaris und Aeromexico streiten um US-Markt

Der Billigflieger Volaris unterstreicht sein anhaltendes Engagement in Mexikos Bajío-Region und im US-Bundesstaat Kalifornien. So gab Volaris jetzt bekannt, insgesamt vier Flüge pro Woche zwischen Los Angeles und Leon im Bundesstaat Guanajuato anzubieten. Die Airline, die von zahlreichen lateinamerikanischen Investoren auch aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen gegründet wurde, steigt mehr und mehr zum mexikanischen Hauptkonkurrenten des National Carriers Aeromexico auf. Aeromexico verbindet Los Angeles aktuell bereits mit der Hauptstadt Mexico City mehrmals pro Woche.

Volaris und Aeromexico sprechen aktuell noch unterschiedliche Kundensegmente an. Jedoch kann sich dies bereits in Kürze ändern. Dies liegt jedoch nicht am prognostizierten Flugverhalten der Mexikaner, sondern an jenem der US-Amerikaner. Wie wichtig diese für den mexikanischen Airline-Markt sind, zeigte bereits die Insolvenz des einstigen mexikanischen Luftfahrtunternehmens Mexicana vor einigen Jahren. Ein Einreiseverbot für Mexikaner in die USA sorgte damals für rote Bilanzen und den Niedergang einer der beliebtesten Airlines Lateinamerikas.

Aeromexico wird sicherlich nicht das gleiche Schicksal teilen wie Mexicana. Zu positiv ist die Reputation, zu vielfältig das Angebot und zu kompetent das Meilenprogramm-Team von Club Premier. Dennoch spürt auch die größte mexikanische Airline bereits den Druck von Volaris. Nicht nur auf zahlreicher innermexikanischen Routen, etwa zwischen der Hauptstadt und Cancun, Puerto Vallarta oder Los Cabos, konkurriert Aeromexico mit Volaris. Mit Los Angeles, Miami, Las Vegas, San Francisco, Denver, Dallas und New York – um nur einige US-Destinationen zu nennen, streiten sich die zwei Fluggesellschaften auch immer intensiver um den US-Markt.
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Bildquelle: © Chad McDonald – Flickr.com