Home Reiseziele Veranstalter führen wieder Reisen nach Nepal durch

Das am Himalaja gelegene südasiatische Land Nepal wurde im Frühling gleich zweimal von starken Erdbeben heimgesucht. Die Beben im April und Mai forderten Tausende Tote und Verletzte und gelten als die größte Katastrophe in der Geschichte des Landes. Bereits einige Wochen später haben die nepalesischen Behörden allen Sicherheitsbedenken zum Trotz die teilweise zerstörten historischen Stätten wieder für Touristen geöffnet. Dennoch ist der Tourismus im Land beinahe zum Erliegen gekommen. Jetzt versucht Nepal wieder vermehrt Gäste ins Land zu locken.

Tourismusminister Kripasur Sherpa erklärte jetzt, dass der Himalaja-Staat nun wieder als sicheres Reiseland gelten würde. Beinahe 80 Prozent Nepals sowie die meisten touristischen Attraktionen seien von den Erdbeben verschont geblieben. Auch das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise geändert. Es warnt nun nur noch vor Reisen in die von den Erdbeben am schwersten betroffenen Distrikte. Dazu zählen auch jene Trekking-Routen in der Region des Mount Everest. Auch andere Länder haben die Reisehinweise bereits abgeschwächt.

Aktivreiseveranstalter Hauser hat bereits Anfang August eine Gruppe nach Nepal geschickt. Der Veranstalter plant alle Touren im Herbst durchzuführen, ausgenommen jene in die vom Erdbeben betroffenen Regionen Manaslu und Helambu-Langtang. Auch Wikinger Reisen führt wieder Touren nach Nepal durch, während Trekking-Spezialist DAV Summit Club im Herbst wieder starten will. Gebeco wird ab September eine von sieben Touren wieder anbieten. Gebeco-Chef Ury Steinweg meint dazu: „Nepal ist ein armes Land – der Tourismus ist die wichtigste Einnahmequelle und wir als Reiseveranstalter tragen Verantwortung. Auch Gäste tun dem Land mit ihrem Besuch etwas Gutes.“