Home Reiseziele US-Amerikaner zieht es immer öfter in die Schweiz

Die Tourismusbranche in der Schweiz sieht einer dunklen Zukunft entgegen. Ganze Märkte, auf denen die Schweiz früher einen Großteil ihrer Kunden warb, gibt das Alpenland nach der Aufwertung des Schweizer Franken vollständig auf. Zu den bereits beantragten 240 Millionen Franken, fordert der Schweizer Tourismusverband weitere 30 Millionen Franken, um gezielt Werbung zu machen. “Der europäische Markt ist das Rückgrat der Tourismusbranche», sagte Verbandsdirektor Jürg Schmid an der Jahresmedienkonferenz am Dienstag. Auf der anderen Seite des Atlantiks, in den USA, steht das Reiseland Schweiz derzeit allerdings ebenfalls hoch im Kurs. Immer mehr US-Amerikaner planen einen Urlaub in den Alpen.

Schon in den vergangenen 5 Jahren hat sich gezeigt, dass Amerikaner auf die Schweiz stehen. Obwohl der Schweizer Tourismusverband gerade mit einer neuen Kampagne versucht die Eidgenossen selbst für einen Urlaub im eigenen Land zu begeistern, so scheint der Spruch der Aktion doch auch auf dem englischsprachigen Markt abzuzielen, „In Love with Switzerland“ („Verliebt in die Schweiz“) heißt der Werbespot, der zudem auch noch mit dem früheren Astronauten Buzz Aldrin als Protagonist gedreht wurde. Mehr als 750.000 US-Amerikaner besuchten im Jahr 2014 die Schweiz. Damit kann das Land seit dem Jahr 2009 auf einen Zuwachs der US-Gäste von 20 Prozent rechnen.

Die attraktivsten Reiseziele in der Schweiz für Amerikaner sind neben Zürich mit mehr als 430.000 Übernachtungen, Genf mit knapp 240.000, gefolgt von der Region um Luzern mit etwas mehr als 235.000, dem Berner Oberland mit knapp 160.000 und Basel mit 123.000 gezählten Übernachtungen.

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