Home Reiseziele Unesco ehrt deutsche Creative Cities

„Creative Cities“ ist ein UNESCO-Programm, das rund um den Globus Städte zusammenbringt, die künstlerische Strategien und kulturelle Konzepte inklusive der Kulturwirtschaft austauschen wollen. Die deutschen Städte Hannover, Heidelberg und Mannheim wurden dieser Tage in das globale Netzwerk, dank ihrer hervorragenden Arbeit auf dem Terrain aufgenommen. Die badische Metropole Mannheim und die niedersächsische Hauptstadt Hannover dürfen sich nun beide „Stadt der Musik“ nennen. Eine weitere deutsche kreative Stadt im Sinne der UNESCO ist Heidelberg am Neckar. Sie trägt nun den Titel „Stadt der Literatur.”

Nach einer neuen Analyse der Bewerber hat die verantwortliche UNESCO-Kulturorganisation gleich mehrere Städte weltweit mit neuen Titeln geehrt. Insgesamt 28 Städte aus 19 Ländern sind nun Teil des Creative City Networks. Des einen Freud, des anderen Leid. Das Nachsehen hatten bei der Bewerbung Essen und Weimar, wobei insbesondere Weimar im Vorfeld als besonders heißer Kandidat für die Auszeichnung galt.

Das Creative City Netzwerk wurde im Jahre 2004 im Rahmen der Global Alliance for Cultural Diversity der UNESCO gegründet. Nur die Städte, die in den Sparten Film, Musik, Design, Gastronomie, Medienkunst, Handwerk oder Literatur Außerordentliches zu bieten haben, haben die Chance in das Netzwerk aufgenommen zu werden. Ziel der Gemeinschaft ist es, andere von dem eigenen Wissen und den Erfahrungen mit profitieren zu lassen. Eine genaue Regelung über die Anzahl der jährlichen Aufnahmen gibt es bislang noch nicht.