Home Reiseziele Türkei-Urlaub wegen Euroschwäche immer teurer

Seit Jahren gilt die Türkei als beliebtes Urlaubsland der Deutschen außerhalb Europas. Hochburg des Tourismus ist die Türkische Riviera mit Urlaubsregionen wie Bodrum, Antalya, Alanya und Kemer, die Urlauber magisch anziehen. Vor allem Familien schätzen die perfekt ausgestatteten All-inclusive-Anlagen an den über 200 Stränden am Mittelmeer und in der Ägäis. Abenteurer lieben das wildromantische Hinterland, das ideal zum Wandern und Radfahren ist. Die Hamams, das milde Klima und die abwechslungsreiche türkische Küche sorgen für unvergessliche Urlaubstage.

Bislang machte der stetig sinkende Wert der türkischen Lira den Urlaub an den typischen Destinationen relativ günstig. Doch für die kommende Saison müssen Urlauber deutlich tiefer in die Tasche greifen. Grund dafür ist der fallende Wert des Euro. Rund 280 türkische Lira erhalten Reisende derzeit für 100 Euro. Vor einem Jahr betrug der Wert der Lira noch 310 im Vergleich zur europäischen Währung. Doch nicht nur der Währungsverlust von mehr als 11 Prozent macht Türkei-Touristen heuer zu schaffen. In die Teuerungen eingerechnet werden muss noch eine hohe Inflationsrate vor Ort. Diese lag im Vorjahr bei rund acht Prozent. Die steigenden Kosten lassen die Türkei in der Gunst der Urlauber daher im Moment deutlich sinken.

In den türkischen Urlaubsorten muss sowohl für das gebuchte Hotel, als auch für die Ausflüge und den abendlichen Restaurantbesuch mehr Geld eingeplant werden. Preise auf Speisekarten oder Geschäften sind deutlich gestiegen. Einen kleinen Trost gibt es allerdings. In einigen Ländern ist dank der jüngsten Währungsturbulenzen auch noch ein günstiger Urlaub möglich. Soll es dennoch die Türkei werden, zahlen sich Preisvergleiche aus. Immer noch bewährt ist die All-inclusive-Variante, bei der deutlich an Nebenkosten eingespart werden kann.

Bildquelle: © Yilmaz Oevuenc – Flickr.com