Home Reiseziele Die Schweiz ist deutschen Urlaubern zu teuer

Die Schweiz ist bekannt für ihre wunderschönen Berglandschaften, die urigen Bergdörfer und die lebendigen Städte. Im Winter präsentiert sich das Nachbarland Deutschlands als exklusive Skination. Doch derzeit macht die Aufwertung des Franken der Schweiz schwer zu schaffen. Er ließ die Preise stark ansteigen. Schon immer war Urlaub bei den Eidgenossen teuer, doch jetzt entscheiden sich viele Urlauber für andere, günstigere Destinationen. Mit gezielten Aktionen wird versucht, dieser Entwicklung gegenzusteuern.

Starker Rückgang an deutschen Urlaubern

Andreas Züllig, Präsident des Schweizer Hotelverbands Hotelleriesuisse erklärt, dass bedeutend weniger Deutsche im Sommer in das Land gereist sind. Hier liegt der Rückgang im zweistelligen Prozentbereich. Zuwächse gibt es aus dem arabischen Raum und aus Asien. Für den Winter wird allerdings ein weiterer Rückgang der Logiernächte befürchtet. Als im Januar der Franken aufgewertet wurde, hatten die meisten Urlauber schon gebucht. Die ganzen Auswirkungen wird der kommende Winter zeigen. Besonders betroffen sind die Regionen Graubünden und die Ostschweiz.

Kooperationen sollen helfen

Derzeit wird verstärkt Marketing auf dem Heimatmarkt betrieben, denn rund 60 Prozent der Gäste sind nach wie vor Einheimische. Kooperationen mit den Leistungsträgern wie Bergbahnen und Skischulen sollen die Kräfte bündeln. Bei zwei Übernachtungen in Arosa ist beispielsweise die Skischule im Preis inbegriffen. Bei einigen Angeboten wiederum ist der Skipass bedeutend günstiger. Im Engadin sind dies ab zwei Nächten 25 statt 65 Franken. Die Differenz wird vom Hotelier übernommen. Züllig hofft, dass mit gezielten Angeboten wieder mehr Deutsche ihren Urlaub in der Schweiz verbringen.