Home Reiseziele Das Aus für Orca-Shows in SeaWorld

SeaWorld ist eine Kette von Meeres-Themenparks in den USA. Die Parks in Orlando, San Diego und San Antonio sind vor allem bekannt durch die täglichen Liveshows mit den schwarz-weißen Orcas, den großen Schwertwalen. Sie gelten als die Hauptattraktion von SeaWorld. Seit Jahren kämpfen Tierschützer gegen diese Veranstaltungen. Nun hat der Freizeitpark das Ende der Orca-Shows im kalifornischen San Diego angekündigt. Ab Anfang 2017 sollen diese Shows durch neue Attraktionen abgelöst werden, wie gestern bekannt wurde.

Heftige Kritik von Tierschützern

SeaWorld sieht sich seit Jahren mit dem Vorwurf der Tierquälerei konfrontiert. Daneben sorgte vor allem die Ausstrahlung der Dokumentation „Blackfish“ im Jahr 2013 für heftige Kritik am Unternehmen. Der Film machte auf die Folgen der Gefangenschaft für die gigantischen Meeressäuger aufmerksam. Ein ehemaliger Mitarbeiter von SeaWorld erzählt darin von der Qual der gefangenen Tiere. Diese Tatsache gepaart mit teils schweren Unfällen im Zusammenhang mit den Shows haben zu massivem Besucherrückgang geführt. SeaWorld möchte nun mit einer neuen Strategie das Image der Freizeitparks wieder verbessern.

SeaWorld mit neuem Programm

Das neue Programm soll sich am natürlichen Verhalten der Orcas orientieren. Für die Zuseher soll die Veranstaltung lehrreicher werden und über den Schutz der sogenannten Killerwale informieren. Diese Pläne gelten vorerst aber nur für den Standort San Diego in Kalifornien. Hier leben elf der 24 Orcas, die auch als Schwertwale bekannt sind. In der vergangenen Woche hatte Adam Schiff, der Abgeordnete von Kalifornien einen Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Haltung und Aufzucht der sensiblen Wale in Kalifornien angekündigt. Er möchte durch seine Pläne erreichen, dass die aktuelle Orca-Generation die letzte sein wird, die in Gefangenschaft lebt.