Home Reiseziele Condor festigt Präsenz in Afrika

Deutschlands renommierte Airline Condor plant eine Verstärkung ihrer Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent. Kürzlich erst wurde bekannt, dass die Tochterfluglinie von Thomas Cook zukünftig mit Air Namibia eine Partnerschaft eingehen wird. Kunden profitieren durch die neue Kooperation von einer erhöhten Anzahl an Zwischenverbindungen insbesondere im südlichen Afrika. Demnach können Condor-Passagiere von nun an in den südafrikanischen Metropolen Johannesburg und Kapstadt sowie in Simbabwe, Botswana, Angola, Sambia und Luanda umsteigen. In Namibia selbst gehören die Airports von Oranjemund, Walvis Bay und Windhoek zum zukünftigen Partnerroutennetz der Condor.

Die Airline von Thomas Cook baut durch die neue Partnerschaft mit Air Namibia ihre Präsenz in Afrika gezielt aus. Bereits jetzt gibt es mit Kenia, Namibia und Marokko drei Länder, die von Condor regelmäßig bedient werden. Dabei stehen jedoch eher die klassischen Ferienziele wie Mombasa im Flugplan des Carriers, nicht aber die großen Metropolen wie Rabat, Marrakesch, und Nairobi. Dies soll sich durch die Hilfe der für ihre kontinentale Kompetenz bekannten Air Namibia nun ändern, auch wenn die eigene Flotte selbst nicht vergrößert wird. Die neuen Ziele werden von der Condor allesamt via Codesharing bedient. Air Namibia ist, neben Volaris aus Mexiko, erst die zweite Fluglinie, mit der es ein solches Abkommen gibt.

Erst kürzlich sorgte die Schlagersängerin Nicole mit einem weltrekordverdächtigen Konzert in rund 10.000 Metern Höhe für Furore, und zwar auf dem Weg von Frankfurt am Main nach Windhoek, die Hauptstadt Namibias. Dabei dürfte es sich mit Sicherheit um eine Marketingkampagne gehandelt haben, sodass der nun folgende Schritt – die Partnerschaft mit Air Namibia – nur folgerichtig erscheint. Zudem kann Condor auf einen stetig wachsenden Markt setzen. Insbesondere die südafrikanischen Destinationen erfreuen sich bei europäischen Urlaubern einer zunehmenden Popularität.

Bildquelle: © Aero Icarus – Flickr.com