Home Reiseziele Aufregende Leuchtturm-Tour auf Mallorca geplant

Die spanische Baleareninsel Mallorca ist bekannt für ihr vielfältiges Freizeit- und Aktivitätenangebot. Die Verantwortlichen geben sich Mühe, das Programm stets mit neuen Ideen auszubauen. Geplant ist jetzt eine Leuchtturm-Wandertour, die Gäste zu den 14 Leuchttürmen führt, die rund um die Insel an neuralgischen Punkten positioniert sind. Neben dem bekannten Leuchtturm am Cap Formentor haben die Wanderer die Möglichkeit, auf einer ausgebauten Wanderstrecke auch die anderen Faros (spanisch für Leuchtturm) kennenzulernen. Die Wanderroute soll ab April 2015 eröffnet werden, sodass Frühlingsurlauber Mallorcas voll auf ihre Kosten kommen und von einer weiteren Freizeitattraktion profitieren können.

Bei der neuen Wanderung können einige der ältesten Leuchttürme der Welt besucht werden. Der Faro de Portopí zum Beispiel ist der weltweit drittälteste, noch immer funktionierende Leuchtturm. In seinem Inneren ist eine ständige Ausstellung mit maritimen Zeichen beherbergt. Einer der bekanntesten und am meisten besuchten Leuchttürme auf Mallorca ist der Faro del Puerto de Palma, der nach 79 Jahren Dienst Stein für Stein abgetragen und an der Muelles Comerciales wieder aufgebaut wurde. Weitere sehenswerte Leuchttürme auf der Insel sind der Faro de Punta de l’Avançada und der Faro de la Torre den Beu, der auch als Faro de Cala Figuera bekannt ist und eine Reichweite von über 10 Seemeilen besitzt. Wanderer, die die große Tour machen wollen, kommen darüber hinaus am Faro de la Creu, Faro de Cap Salines, Faro de Portocolom, Faro de Alcanada, Faro del Cap Blanc, Faro del Cap Gros, Faro de Capdepera vorbei.

Laut Aussagen der lokalen Hafenbehörden und des Inselrates von Mallorca wird in den kommenden Monaten die verkehrstechnische Infrastruktur mit Wanderwegen, Fährlinien und Fahrradstrecken ausgebaut, um Urlaubern und Einheimischen, die am neuen Angebot interessiert sind, den Zugang zu den Türmen zu erleichtern. Mithilfe einer App kann sich der Gast über die geschichtlichen und architektonischen Hintergründe der Faros direkt vor Ort informieren. Die mobile Anwendung soll dabei kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Bildquelle: © Frank Jakobi – Flickr.com