Home Reisevertrieb TUI setzt zur Gewinnoptimierung auf Eigenmarken

TUI zieht sich immer weiter aus dem Veranstaltergeschäft zurück, da dieses nur durchschnittliche Margen abwirft. Wie Chef Fritz Joussen betont, soll die angestrebte Gewinnoptimierung des Touristikkonzerns vermehrt über die eigenen Marken verwirklicht werden. Das bedeutet, dass Kunden gezielt in die von TUI geführten Hotels und Clubschiffe gelockt werden sollen, so Joussen. Dadurch werden die Margen für TUI höher und die Preise für Kunden günstiger. Beide Seiten sollen von diesem Schritt profitieren.

TUI Deutschland, das seinen Hauptsitz in Hannover aufweist, kalkuliert mit einer Hotelauslastung von 70 bis 90 Prozent. Selbst wenn nur die Mindestauslastungsprognose eintritt, fließt bereits mehr Geld von den eigenen Hotelmarken in die Landeshauptstadt Niedersachsens als aus dem Veranstaltergeschäft. Auch TUI Cruises nimmt bei der Umstrukturierung der Profitkanäle des weltgrößten Veranstalters eine wichtige Rolle ein ebenso die sonstigen Eigenmarken an Land wie Robinson und Magic Life.

Der Reiseveranstalter hat erst kürzlich positive Bilanzzahlen vermelden können. TUI ist und bleibt laut Branchenexperten auch in Zukunft einer der Trendsetter des deutschen Tourismus. Innovative Eigenmarken, ein gehobener Kundenservice und der einmalige Bekanntheitsgrad innerhalb der Gesellschaft sorgen dafür, dass der Veranstalter auch zukünftig eine Vormachtstellung innehat – nicht nur in Deutschland, sondern auch in zahlreichen anderen Ländern weltweit.

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