Home Reisevertrieb Privater Kururlaub als neuer Reisetrend

Immer mehr Reiseveranstalter verzeichnen einen sich bereits in den letzten Jahren abzeichnenden Trend – den Kur-Urlaub. Dabei lassen sich nicht nur Rentner auf einer Gesundheits-Reise mit medizinisch-therapeutischen Behandlungen versorgen und in angenehmer Atmosphäre verwöhnen. Auch Berufstätige haben den Kur-Urlaub inzwischen vermehrt für sich entdeckt, um richtig abschalten zu können. Dieser Reisetrend darf jedoch nicht im medizinischen Sinne erfasst werden. Vielmehr suchen immer mehr Menschen nach Urlaubszielen, bei denen sie Wellness, Entspannung und Badeurlaub miteinander verbinden können. Darauf reagieren die Kurverwaltungen und bieten den privaten Gästen ein auf sie zugeschnittenes Angebot mit verschiedenen Paketen aus medizinischen, physiotherapeutischen und pflegerischen Behandlungen an.

Da diese Kundengruppe ihren Kur-Urlaub selbst finanziert, wird dieser meist im nahegelegenen Ausland gebucht. Preiswerte Kur-Reisen nach Osteuropa erfreuen sich dabei besonders großer Beliebtheit. Krankenkassen genehmigen nur in seltenen Fällen eine Kur im Ausland. Jedoch hat sich der private Kur-Urlaub als Reisetrend weg von den Angeboten der Krankenkassen entwickelt. Über das Internet sind der Transport zum Kurort sowie der Aufenthalt schnell und günstig gebucht. Die Kurgäste entspannen anschließend bei Massagen, Badekuren und anderen Behandlungen und Anwendungen, die das Kurhotel im Programm hat.

Dabei sind besonders Kurhotels an der polnischen Ostsee, etwa in Kolberg und Swinemünde oder in tschechischen Kurorten wie Franzensbad, Marienbad und Joachimsthal bei privaten Kurgästen sehr beliebt. Auch in Deutschland wird die Nachfrage nach privaten Kurangeboten größer. Im Internet finden sich viele Reiseanbieter, die sich auf den neuen Reisetrend spezialisiert haben und preiswerte Reisepakete im Angebot haben. Wer sich allerdings aufgrund seiner physischen und psychischen Verfassung als Patient für eine Kurreise interessiert, sollte zuerst mit seinem Hausarzt und der Krankenkasse klären, ob eine Übernahme der Kosten in Aussicht gestellt wird.

Bildquelle: © John O’Nolan – Flickr.com