Home Reisevertrieb All Inclusive Pakete für Sommerurlaub 2015 mit hoher Nachfrage

All Inclusive Pakete werden immer beliebter. Die Gesellschaft für Konsumforschung GfK hat das Wagnis unternommen, aufgrund der ihr vorliegenden Buchungen im Januar aus etwa 1200 Reisebüros und 30 Internet-Reiseportalen eine Prognose für das Sommergeschäft 2015 der Touristikbranche zu treffen, wie auf fvw.de mit Verweis auf die GfK zu erfahren ist. Auf diesen Portalen und in den Reisebüros haben die 6 Millionen deutschen Frühbucher bereits 2,1 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind 5,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Hauptgewinner bei der Untersuchung von Trends sind dabei All-Inclusive Pakete, gefolgt von Kreuzfahrten und Fernreisen. Weiter befragt die GfK monatlich 20000 Haushalte zu ihrem Reise- und Buchungsverhalten. Unter den Zielländern liegt Griechenland das zweite Mal in Folge weit vorne. Für Ägypten zeichnet sich nach den politischen Wirren und dem daraus resultierenden Buchungseinbruch eine leichte Erholung ab.

Welche Erklärungsansätze gibt es nun dafür? Es wird die Kursentwicklung des Euro ins Spiel gebracht, der in letzter Zeit stetig an Wert gegenüber dem Dollar verloren hat. Das bedeutet, dass Fernreisen mit den zu erwartenden Ausgaben in Fremdwährung teurer werden. Angesichts früh und zum alten Kurs eingekaufter Kontingente der Veranstalter hatte das auf die Nachfrage nach Fernreisen keinen Einfluss. Daher wollten 7 Prozent mehr Reiseplaner im Sommer in die Ferne reisen. Gebietsmäßig liegt hier Süd- und Mittelamerika gut im Rennen. Am meisten unter den Fernzielen hat Australien anteilsmäßig zugelegt. Mit dem Anstieg der All-Inclusive-Buchungen setzt sich übrigens nur ein Vorjahrestrend fort, den man im Touristikjahr 2013/14 mit einem Zuwachs von 12 Prozent erlebt hatte. Online gebucht hatte fast jede zweite Pauschalreise einen All-Inclusive-Charakter und dieser Trend dürfte auch in Zukunft weiter zunehmen.

Die GfK fand heraus, dass 60 Prozent aller Urlaubsbuchungen im Reisebüro in ein Land des Mittelmeerraumes führen. Griechenland, Ägypten, Zypern und Kroatien haben hier zweistellige Zuwachsraten, können aber nicht am Spitzenplatz Spaniens rütteln. Im letzten Touristikjahr 2013/14 wurden insgesamt 88,6 Millionen Urlaubsreisen mit mindestens einer Übernachtung gezählt, 45 Prozent davon führten zu innerdeutschen Zielen. Hervorzuheben ist noch, dass unter Familien und jüngeren Menschen die Reiseintensität am stärksten zunimmt, während doch weiterhin die meisten Buchungen von Menschen ab 35 Jahren stammen, nämlich 71 Prozent.

Bildquelle: © Grand Velas Puerto Vallarta – Flickr.com