Home Reisevertrieb Fraport erwibt Airportlizenzen

Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport erwirbt Airportlizenzen von 14 griechischen Flughäfen. Damit kommt die griechische Regierung nicht nur den auferlegten Privatisierungspflichten des Internationalen Währungsfonds nach, sie nimmt sich auch noch einen starken und kompetenten Partner mit ins Boot. Das heißt allerdings auch für die Anleger, dass sich die Gewinnaussichten des Unternehmens für die kommenden Jahre etwas verschlechtern dürften.

Nachdem in der vergangenen Woche der Flughafenbetreiber Fraport zusammen mit der griechischen Copelouzos Group den Zuschlag für den Betrieb von zahlreichen wichtigen Regionalflughäfen erhielt, hat Goldman Sachs die Aktien von Fraport auf „Neutral“ herabgestuft. Mit geringen Kursverlusten bis in das Jahr 2018 muss seitens der Anleger kalkuliert werden. Ob es soweit kommt, steht allerdings in den Sternen. Denn mit einem kräftigen Auftrieb in der griechischen Tourismusbranche nach dem Crash wird in der kommenden Zeit laut Experten aus der Szene gerechnet.

Stattliche 1,23 Milliarden Euro musste Fraport hinlegen, um einen Konzessionsvertrag zu erhalten, der über 40 Jahre laufen soll. Unter den regionalen Flughäfen befinden sich einige der am meisten frequentierten Tourismus-Locations in Griechenland. Nicht nur um den Flughafen in Thessaloniki wird sich Fraport in der Zukunft kümmern. Auch auf den Flughäfen der beliebten Touristeninseln Kreta, Korfu, Kos, Mykonos und Santorini neben anderen hat Fraport jetzt das Sagen.

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