Home Reisevertrieb Engere Kooperation von IBM und Lufthansa

Deutschlands größte Airline, Lufthansa, geht neue Wege im IT-Bereich. Dank eines neuen siebenjährigen Outsourcing-Vertrags mit dem US-amerikanischen Computerunternehmen IBM soll die IT-Infrastruktur der Airline aufgemöbelt und gleichzeitig Geld eingespart werden. Gleich mehrere IT-Konzerne, darunter HP und Atos, haben sich um den Deal beworben. Letztendlich wurde jedoch für eine engere Kooperation von IBM und Lufthansa entschieden.

Laut CEO von Lufthansa Systems, Stefan Hansen, ist die Abgabe der eigenen Airline-Rechenzentren damit begründet, dass die Lufthansa den harten „Preiskampf bei der Infrastruktur nicht mitgehen wolle“. Als im vergangenen Sommer die Mitarbeiter von dem Vorhaben Wind bekamen, wurden Proteste laut.

Ganz zu Unrecht, wie sich jetzt herausstellt. Denn trotz dass Lufthansa Systems dreigeteilt in der Zukunft funktionieren wird, ist kein Arbeitsstellenabbau seitens IBM geplant. Nicht nur auf einen eventuell kostenintensiven Preiskampf kann die Airline nun verzichten. Sie wird mit dem Outsourcing-Vertrag, der sich über eine Laufzeit von sieben Jahren erstrecken soll, auch noch dank der Senkung der IT-Infrastrukturkosten jährlich 70 Millionen Euro einsparen.

Das amerikanische IT-Unternehmen plant demnach unter Einbeziehung von Social Business und mobilen Lösungen zusätzliche Dienstleistungen für Kunden anzubieten. Damit soll außerdem eine signifikante Produktivitätssteigerung der Arbeitnehmer und der Partner einhergehen. Durch die neue Kooperation kann die Lufthansa Group im Rahmen ihrer neuen digitalen Ausrichtung ferner innovative Technologien wie Cloud Computing effizienter nutzen.