Home Reisevertrieb Die Reisetrends Nordamerikas 2016 – Macro Trend Report ist da

Jedes Jahr aufs Neue präsentiert die weltweit führende Performance- und Marketing-Plattform für Reisemarken – Sojern – ihren Reisereport für Nordamerika. Dieser Report umfasst u. a. das Reiseverhalten der Einwohner des Subkontinents sowie die sich daraus ableitenden Trends. Auch die Geschäftsaktivitäten der führenden nordamerikanischen Travel Brands werden unter die Lupe genommen. Letzte Woche war es wieder soweit: der neueste Travel Trend Report von Sojern für 2016 und 2017 hat es dabei wirklich in sich.

Kalifornier planungsfreudiger als New Yorker

Man möge eigentlich meinen, dass die Sonne, der Pazifik, das Surfing Klima und natürlich auch das einzigartige Klima dafür sorgen, dass die Einwohner Kaliforniens nicht spontan durchs Leben ziehen, sondern aufgrund ihrer malerischen Heimat den Begriff „Urlaub“ zunächst im Duden nachschlagen müssen. Die Realität sieht anders aus: so verreisen nicht nur rund 70 Prozent aller Kalifornier mindestens einmal jährlichen, sondern buchen sie am liebsten auch noch mindestens 2 Monate im Voraus. Die New Yorker am anderen Ende des nordamerikanischen Kontinentes buchen ihre Reise dagegen satte sechs Tage später als ihre Mitbürger vom Pazifik.


Mexiko, Großbritannien und Frankreich am beliebtesten

Immer mehr Kanadier als auch US-Amerikaner zieht es besonders in den kalten Monaten nach Mexiko. Im südlichen Nachbarland der Vereinigten Staaten gelten neben der Baja California vor allem Puerto Vallarta und das benachbarte Nayarit sowie die Riviera Maya sowie das benachbarte Cancun als beliebte Destinationen. Dennoch gab es 2016 gegenüber dem Vorjahr eine Änderung: Zog es die Kanadier im 2015 am ehesten noch nach Großbritannien, steht in diesem Jahr vor allem Frankreich hoch im Kurs. Das gilt nicht nur für die Einwohner von Quebec, die als besonders frankophon gelten. Großbritannien folgt auf Rang zwei der beliebtesten ausländischen Reiseziele der Nordamerikaner, was auch mit dem seit der Bekanntgabe des Brexits durchaus schwächelnden Pfund zu tun haben dürfte.

Französische Karibikinseln und Kuba voll im Trend

Die Gewinner und Trendsetter schlechthin sind laut Sojern im diesen Jahr Kuba, das sich immer weiter der internationalen Gemeinschaft öffnet, und die zwei großen französischen Karibikinseln. Waren Guadeloupe und Martinique in der Vergangenheit vor allem bei Franzosen und anderen Mitteleuropäern sehr beliebt, besiedeln inzwischen zunehmend US-Amerikaner die paradiesischen Inseln zwischen Trinidad & Tobago und Puerto Rico – vor allem in der Winterzeit. Nach Kuba wiederum zieht es neuerdings sowohl Kanadier als auch US-Amis, was auch damit zu tun hat, dass die Einreise Land auf der größten Insel der Karibik für viele Jahre verboten war.


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