Home Reisevertrieb Die meisten Reisen in die Türkei finden statt

Neben Tunesien musste auch die Türkei heuer Terroranschläge hinnehmen. Nach den Konflikten in der syrischen Grenzregion wurde bereits vor Anschlägen in Istanbul gewarnt. Drei Attentate sollten in Folge die Millionenstadt erschüttern und Tote und Verletzte fordern. Wie Reisenotes bereits berichtete, ließen sich die meisten Touristen aber nicht von ihrem geplanten Türkeiurlaub abbringen. Auch die Reiseveranstalter und Reedereien halten großteils an ihren Programmen fest.

Die Reedereien beobachten die Lage

Die angespannte Situation in Istanbul hält weder Aida Cruises noch TUI Cruises davon ab, ihre geplanten Routen zu verändern. Beide Veranstalter laufen Istanbul weiterhin an. Rostock meldete, dass man die Entwicklung der aktuellen Lage aufmerksam beobachten würde und für jede einzelne Reise werde eine Entscheidung getroffen, welche Maßnahmen einzuleiten wären. Die Reiseveranstalter wollen derzeit auch die geplanten Landprogramme für Istanbul nicht verändern. Gebeco, Studiosus und Öger Tours haben allerdings einige Rund- und Studienreisen in den äußersten Südosten der Türkei abgesagt.

Die Zukunft der Türkei bleibt unklar

Die italienische Costa Crociere kündigte jetzt an, Izmir und Istanbul bis zum Ende des Jahres nicht mehr anzulaufen. Betroffen sind jene Reisen der Pacifica, der Deliziosa und der Neoclassica. Dafür werden Alternativen angeboten und so wird in Häfen in Griechenland, Italien und auf Malta Halt gemacht. Wie die Situation in der Türkei sich weiter entwickeln wird, ist völlig unklar. Derzeit steht das Land vor Neuwahlen und leidet auch unter dem Krieg in den Nachbarländern Irak und Syrien. Kadir Ugur, Inhaber des Türkei-Veranstalters Bentour meint dazu: „Das ist ein schwerer Rückschlag. Damit sind wir bei diesem Thema wieder in den 90er Jahren.“