Home Reisevertrieb CLIA-Studie zeigt Cruising-Trends in Asien

Es hat sich bereits vor längerer Zeit abgezeichnet, viele haben es schon geahnt. Asiens Kreuzfahrt-Markt wächst rasant. Eine Studie, die im Auftrag des Kreuzfahrt-Unternehmens CLIA durchgeführt wurde, zeigt jetzt, dass die Zahl der Schiffe, Passagiere und Häfen ein Wachstum im zweistelligen Bereich zeigen. Drei Jahre lang wurden die Daten von 13 internationalen und regionalen Kreuzfahrt-Unternehmen gesammelt. Diese Unternehmen, die für die CLIA-Studie herangezogen wurden, repräsentieren etwa 90 Prozent der Kapazitäten der asiatischen Kreuzfahrtschiffe.

[adrotate banner=“5″]

Seit dem Jahr 2013 stieg die Anzahl der Schiffe jährlich im Schnitt um zehn Prozent und liegt derzeit bei 52 Cruise Linern. Neben den Kapazitäten, die um 20 Prozent stiegen, erhöhten sich auch die Hafenläufe um 34 Prozent. Im vergangenen Jahr dauerte die Saison deutlich länger. Es konnten 5824 Betriebstage verzeichnet werden. Im Jahr 2013 waren dies noch 4307. Dazu kommt ein neuer Passagierrekord mit 1,4 Millionen Kreuzfahrt-Reisenden. Die Einführung neuer und größerer Schiffe soll bis 2015 für rund 2,2 Millionen Passagiere sorgen. Mit diesen Zahlen belegt Asien gemeinsam mit Australien den vierten Platz bei der Auslastung der Passagierkapazitäten in der entsprechenden Region. Platz eins nehmen die USA und Kanada, vor Deutschland auf Platz zwei und Großbritannien und Irland auf Platz drei ein.

[adrotate banner=“6″]

In China, Malaysia, Indonesien und den Philippinen, das sind die vier größten asiatischen Cruising-Märkte, konnte die CLIA-Studie eine Auffälligkeit aufzeigen. 40 Prozent der Passagiere in dieser Region waren unter 40 Jahren. Der Trend geht laut CLIA-Studie zu kurzen Kreuzfahrten mit maximal vier bis sechs Tagen. Nur rund 12 Prozent der Asiaten buchen längere Fahrten mit sieben bis 13 Nächten. Die Kreuzfahrt-Unternehmen haben auf die geänderten Gegebenheiten bereits reagiert. Aktivitäten für verschiedene Generationen, hochwertige Shoppingcenter und ein umfangreiches Speiseangebot mit internationaler und regionaler Küche sind bereits Standard.