Home Mietwagen Sixt fährt in die Gewinnzone

Der Autovermieter Sixt fährt in die Gewinnzone. Dabei spielte dem Unternehmen unter anderem auch der Bahnstreik in die Hände, der zu vermehrten Buchungen von Mietwagen führte. In den Sommermonaten legte der Umsatz des Sixt-Konzerns um fast zehn Prozent gegenüber der gleichen Vorjahresperiode zu. So wie es derzeit aussieht, kann Sixt für das Gesamtjahr mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnplus rechnen.

Nach einer langen Durststrecke in den vergangenen Jahren, in der nicht alles nach Plan des Managements lief, setzt Sitxt nun auch verstärkt auf das Carsharing. Als Teilhaber des Carsharing-Anbieters “DriveNow” will das traditionsreiche Mietwagenunternehmen schon bald ebenfalls in dieser Branche schwarze Zahlen schreiben. Das Gemeinschaftsunternehmen, das mit dem deutschen Autobauer BMW geführt wird, entwickelt sich laut Konzernchef Erich Sixt besser als erwartet.

Grund für den Erfolg des Carsharing-Konzepts ist das Umdenken, besonders bei der jüngeren Bevölkerung, für die das eigene Auto schon seit längerer Zeit nicht mehr den gleichen Stellenwert hat, wie noch für die Vorgängergenerationen. Man möchte heutzutage flexibel und mobil sein, sich finanziell dennoch nicht mit einem eigenen Wagen belasten. Sixt und BMW haben die Zeichen der Zeit scheinbar richtig gedeutet und hoffen nun, in den kommenden Jahren mit dem Konzept starke Gewinne einfahren zu können.