Home Mietwagen Sixt auf der Überholspur

Der Autovermieter Sixt kann sich freuen, denn das Jahr 2014 ist mehr als gut für den Konzern gelaufen. Das liegt nicht alleine an den Bahnstreiks, die genutzt wurden, um Claus Weselsky, den Lokführer-Gewerkschaft GDL-Chef, zum „Mitarbeiter des Monats“ zu küren. Dank ihm waren ausgebuchte Mietwagen die Folge. Aber nicht nur die Streiks bei der Schienenkonkurrenz sorgten im vergangenen Jahr für Auftrieb, trotz wachsender Konkurrenz auch auf dem Fernbusmarkt. Die Qualität und Popularität des deutsche Traditionsautovermieters nimmt allgemein merklich zu.

Neben Mietautos sind bei Sixt ferner Leasingfahrzeuge erhältlich, wozu noch der Traum kommt, demnächst auch als Taxi-Unternehmen zur Verfügung zu stehen. Der Limousinenservice „My Driver“ soll dann in München, Frankfurt, Düsseldorf und Köln ausgebaut werden und das 10 Prozent-Taximarktanteil-Ziel erreichen. Zudem darf nicht vergessen werden, dass der Mietwagenanbieter auch in Amerika Fuß fassen will: „Wenn wir in Amerika die größten 100 Flughäfen erobern könnten und dort Marktanteile von fünf Prozent erreichen würden, dann würde sich der gesamte Umsatz von Sixt mehr als verdoppeln“, so Sohn Alexander Sixt gegenüber dem „Handelsblatt“.

Und als ob das nicht genug wäre, gibt es natürlich auch noch „DriveNow“, das Carsharing-Projekt, welches mit BMW gewuppt werden soll. 350.000 registrierte Nutzer erfreuen sich schon über diese Möglichkeit – und die Nachfrage ist noch lange nicht gestillt. Die Mitarbeiter von Sixt schauen also mit voller Zuversicht in das Jahr 2015, das eventuell auch für sie einige Überraschungen offen hält.