Home Gastgewerbe Unterkunftsportal airbnb wächst immer weiter

Das amerikanische Sharing-Unternehmen airbnb ist weiterhin auf Erfolgskurs. Auch wenn das deutsche Hoteliers und die zuständigen Behörden nicht gerne sehen: Gegen den Trend der Sharing Economy ist kein Kraut gewachsen. Das Privatvermieterportal airbnb hat allein zu Neujahr 550.000 Gästen eine private Unterkunft vermittelt. In mehr als 20.000 Städten fanden Gäste für die Feiern in das neue Jahr mithilfe der Seite ein Zimmer. Vor 5 Jahren waren es noch nicht einmal 2.000 Kunden, die über das Portal über Neujahr eine Unterkunft fanden. Das Unternehmen, das im Jahr 2008 im kalifornischen Silicon Valley gegründet wurde, ist zuversichtlich, dass die Zahlen weiter steigen werden.

Erst kürzlich hat die Sharingcompany eine innovative 3D-Map vorgestellt. Die Karte ermöglicht es Interessierten, in Echtzeit zu verfolgen, wo auf dem Globus gerade via airbnb eingecheckt und ausgecheckt wird. Inwieweit die Daten wirklich echt sind, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Als kurzweilige Unterhaltung eignet sich die Karte allemal. Besonders gerne nutzen Amerikaner den Community-Marktplatz für weltweite Buchungen und Vermietungen von Unterkünften. Auch in Frankreich greifen die Reisenden mit Vorliebe bei der Suche nach den passenden Unterkünften auf airbnb zurück. Andere Länder, in denen airbnb hoch im Kurs steht, sind Australien und Brasilien. Die Städte, in denen die meisten Übernachtungen gebucht werden, sind übrigens Paris, New York, Sydney, Rio de Janeiro, Tokio und Kapstadt. Deutschlands beliebteste Metropole bei airbnb ist, wenig verwunderlich, die Hauptstadt Berlin.

Das Unternehmen steht allerdings in vielen Ländern in der Kritik, da die einheimische Übernachtungsbranche gegenüber airbnb zusätzliche Mehrwertsteuer auf die Preise schlagen muss. Auch dem Staat gehen durch das Privileg des Portals beträchtliche Einnahmen verloren. Mittlerweile können Kunden bei airbnb unter mehr als 1 Million Unterkünften in den verschiedensten Kategorien auswählen. Auch in Deutschland wird der Anbieter für Privatunterkünfte immer beliebter, weshalb die Bundesregierung nun darüber nachdenkt, die Mehrwertsteuer für airbnb anzuheben, um den Wettbewerbsvorteil aufzuheben.