Home Gastgewerbe Privatunterkünfte liegen im Trend

Nicht nur der spanische Fußballstar Andrés Iniesta bietet auf der internationalen privaten Vermietungsplattform Airbnb Gästen die Möglichkeit, auf dem Weingut seiner Familie in Fuentalbilla zu übernachten. Auch viele andere Wohnungsbesitzer vermieten auf Plattformen wie Airbnb, 9flats oder Wimdu ihre Wohnräume. Selbst in den teuersten und unzugänglichsten Lagen, dort wo kein Hotel zu finden ist, entdecken Geschäftsreisende und Urlauber zum Teil exklusive Wohnräume zu erschwinglichen Preisen über die Buchungsportale.

Privatunterkünfte liegen im Trend. Ob am Kuhdamm in Berlin, in der 5th Avenue in New York oder in Rio de Janeiro an der Copacabana, die Buchung von Privatunterkünften liegt weltweit voll im Trend. Diese Entwicklung wird von Hotelbetreibern nicht gern gesehen. Laut dem Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, Michael Frenzel, der sich in der fr-online.de äußerte, haben Portale wie Airbnb schon jetzt einen höheren Marktwert wie einige der renommiertesten Hotelketten.

Ein großes Wehgeschrei unter den Hotelbetreibern ist ähnlich wie bei den Taxiunternehmen zu vernehmen, die sich über den privaten Fahrdienstvermittler Uber aufregen. Seitens der Politik bekommen die Hoteliers zumindest in einigen Regionen Deutschlands Unterstützung. So verlangt zum Beispiel die Stadt Dortmund von der Internet-Buchungsplattform Gloveler die Herausgabe aller Nutzerdaten. Diese wehrt sich vehement dagegen. Doch wie auch immer die Sache ausgeht, der Hang der Menschen zur Digitalisierung und der Trend zum Teilen über das Netz wird vorerst voranschreiten.

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