Home Gastgewerbe Kempinski Hotels expandiert in Kuala Lumpur

Die älteste und in vielerlei Hinsicht prestigeträchtigste Hotelgruppe Europas, Kempinski Hotels, drängt weiter auf den asiatischen Markt. Der Konzern hat dabei jedoch nicht nur den Betrieb von Hotelunternehmen im Auge. Zusammen mit der KSK Group Berhad wurden erst kürzlich Vereinbarungen über die Nutzung der Immobilie „8 Conlay” getroffen. Kempinski Hotels S.A., die eine Tochtergesellschaft der Kempinski AG in München ist, gedenkt neben einem Hotelunternehmen in den drei Wohnobjekten auch Apartments zu verwalten.

Einen besseren Standort konnte sich Kempinski in der brodelnden asiatischen Geschäftsmetropole kaum aussuchen. Es handelt sich bei „8 Conlay“ um drei verschiedene Tower, die alle im lebendigen Geschäftsviertel Bukit Bintang stehen. Zwei Gebäude sind reine Apartment-Towers. Der höhere dieser Türme hat 56 Stockwerke, während der etwas kleinere 51 Etagen umfasst. In den dritten Tower mit 60 Geschossen sollen ein Hotel mit 260 Zimmern sowie 403 exklusive Residenzen integriert werden. Mit den Bauarbeiten startet die Kooperation Anfang 2016. Vier Jahre später soll dann das ehrgeizige Projekt eröffnet werden.

Größter Anteilseigner ist das thailändische Immobilien- und Dienstleistungsunternehmen Crown Property Bureau. Für die Gestaltung der drei architektonisch anspruchsvollen Türme ist der bekannte Star-Architekt Hud Bakar verantwortlich. Wie in allen Kempinski Hotels werden auch die neuen Gebäude eine vollständig individuelle Form aufweisen. In diesem Falle setzten die chinesischen Pole Yin und Yang bei der Planung und Gestaltung der Tower die Akzente. Nicht nur Kempinski Hotels expandiert in Kuala Lumpur, auch andere Hotelketten entdecken inzwischen die Vorzüge dieses Standortes, der wirtschaftlich heutzutage so gut aufgestellt ist wie kaum eine andere asiatische Metropole.