Home Freizeit Spreepark in Berlin vor der Wiedereröffnung

Die Gerüchteküche rund um den Spreepark in Berlin brodelt derzeit heißer als je zuvor. Es heißt, man habe Großes mit ihm vor. Die „Grün Berlin GmbH“ soll sich um dieses Projekt kümmern, das da heißt, er könnte als Freizeitpark wiedereröffnet werden. Nachdem das Unternehmen schon das Tempelhofer Feld und den Glasdreieck-Park wieder so hergerichtet hat, dass sie nicht nur begehbar sind, sondern auch begangen werden wollen, steht nun also das Nächste „To Do“ auf dem Plan.

Damit aber alles seine geregelten Bahnen geht, muss natürlich erst einmal ein entsprechendes Konzept vorliegen – ganz gleich, was dann schlussendlich aus dem Spreepark wird. Dieses soll so schnell wie möglich ausgearbeitet werden, damit er bald wieder nutzbar ist und Berlin bereichert. Ein wichtiger Schritt hierfür ist auch, dass die Reste des ehemaligen Vergnügungsparks entsorgt werden, welcher 2002 geschlossen wurde. Vor allem, weil der Boden besondere Sorgen macht: Bis zu 2,40 Meter tief soll er noch mit Arsen belastet sein – von den dutzenden anderen Gefahrenquellen einmal abgesehen. Bevor also überhaupt irgendetwas passiert, muss dies der erste Schritt sein.

Natürlich munkelt man, dass wieder ein neuer Freizeitpark gebaut wird. Auch ist es möglich, dass einzelne Attraktionen erhalten bleiben und als Denkmale an längst vergessene Zeiten erinnern. Vor allem das Riesenrad zieht die Blicke auf sich. Was aber wirklich aus dem Spreepark wird, ist noch unklar.

Bildquelle: © Øystein Vidnes – Flickr.com