Home Freizeit Nürburgring plant Comeback der Formel 1 und Rock Festivals

Es sollte so schön werden, das Rockfestival „Grüne Hölle“, welches als designierter Nachfolger des legendären Festivals „Rock am Ring“ galt. Doch dann spielten die Veranstalter nicht mehr mit. Sie zogen Ihre Standortbewerbung für den Nürburgring zurück und platzieren nun ein Festival in Gelsenkirchen mit dem wenig einfallsreichen Namen „Rock im Revier“. Die Betreiber des Nürburgrings haben binnen weniger Wochen zwei ihrer Zugpferde verloren. Dazu gehört neben „Rock am Ring“ auch die Formel 1, die in der kommenden Saison erstmals keinen Halt in Deutschland macht.

Der Nürburgring ist tot, könnte man meinen. Doch das sehen die Betreiber natürlich ganz anders und ziehen ungeachtet der aktuellen Situation mit viel Optimismus in den Veranstalterkampf. Dieser gilt in Deutschland nicht gerade als sensibler Wirtschaftszweig. Machtkämpfe, unlauterer Wettbewerb und hinterhältige Aktionen gehören unter Veranstaltern nicht selten zu ihrem täglichen Geschäft dazu. Der Nürburgring soll davon jedoch verschont bleiben. Als reizvoller Veranstalterort inmitten der malerischen Eifel genießt der Ring nach wie vor eine exzellente Reputation unter Eventmachern des Landes. Die zwei Hauptevents wurden lediglich aufgrund von finanziellen Ungereimtheiten zurückgezogen.

Für die Zukunft plant Carsten Schumacher, Geschäftsführer des Rings, einerseits das Comeback der Formel 1, die trotz fallender Besucherzahlen in den letzten Jahren nach wie vor als Aushängeschild des Veranstaltungsortes gilt, und andererseits die Platzierung neuer Rockfestivals. Aktuell kann Schumacher aufgrund bestehender Verträge mit dem Veranstalter DEAG jedoch keine genauen Angaben zur musikalischen Zukunft des Nürburgrings machen. DEAG sollte ursprünglich die „Grüne Hölle“ organisieren, zog aufgrund von ebenfalls finanziellen Streitereien mit Schumacher jedoch weiter nach Schalke.

Bildquelle: © Götz A. Primke – Flickr.com