Home Freizeit Mexico City holt Formel 1 zurück nach Mexiko

Mexiko City ist bekannt für Mariachis, antike Ruinen, chaotische Verkehrszustände und ein überaus angenehmes Klima auf mehr als 2.000 Metern Höhe – mal abgesehen von Regensommer und Smog. Bei Motorsportfans ist die nach Tokio größte Stadt der Welt auch aufgrund ihres überaus reizvollen GP von Mexiko bekannt. Die Formel 1 machte auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez bisher 15-mal Halt. Im Jahr 2015 wird der 16. GP gefeiert und Tausenden Mexikanern ein lang ersehnter Wunsch erfüllt. Schließlich war Mexiko das letzte Mal 1992 Austragungsland der Formel 1, sodass sich nur noch die älteren Motorsportfans an das Ereignis erinnern können.

Der Autodromo Hermanos Rodriguez stellt mehr als 4,2 Kilometer für den GP von Mexiko zur Verfügung. Mit maximalen Geschwindigkeiten von 330 km/h sind die Autos hier so schnell unterwegs wie fast nirgendwo anders in der Welt der Formel 1. Nur im italienischen Monza kommen die Raser der Formel 1 noch mehr auf ihre Kosten. Sechs Links- und acht Rechtskurven sorgen zudem für jede Menge Spektakel auf dem Asphalt. Bernie Ecclestone zeigt sich zufrieden mit dem Rückkehrer in den Rennkalender der Formel 1. Alle Probleme der Rennstrecke scheinen beseitigt zu sein. 1992 wurde der umgebaute Autodromo Hermanos Rodriguez schließlich aufgrund von Mängeln aus der Rennserie gestrichen.

Nicht nur die Rückkehr der Formel 1 nach Mexiko, sondern auch der langfristig geschlossene Vertrag zwischen Ecclestone und den Betreibern des Autodromo Hermanos Rodriguez, der bis 2019 gültig ist, sorgt für viel Euphorie bei Millionen von Sportfans im südlichen Nachbarland der USA. Die im Osten der Metropole gelegene Rennstrecke ist an das öffentliche Metronetz angeschlossen und verfügt auf ihrem Gelände über zahlreiche Parkplätze. Lediglich an Campingplätzen fehlt es in der Gegend. Hotels und neue Wiesenflächen sollen allerdings bis Ende des Jahres – wenn die Rückkehr des GP von Mexiko endlich offiziell wird – extra eingerichtet und vergrößert werden.

Bildquelle: © Superbius Smith – Flickr.com