Home Freizeit In Berlin geht nachts die Party ab

In deutschen Großstädten ist auch in der Nacht so einiges los. In den letzten Jahren hat sich das Nachtleben in einzelnen Bezirken stark entwickelt. So wird etwa die Stimmung auf der Müllerstraße im Münchner Glockenviertel mit dem Ballermann verglichen. Zahlreiche Kneipen finden Nachtschwärmer im Barfußgässchen in Leipzig und die Altstadt von Düsseldorf ist im Sommer eine einzige Open-Air-Bar. Führend in puncto Nachtleben ist allerdings nach wie vor die Hauptstadt Berlin.

Zum Tanzen nach Berlin

Berlin verfügt offiziell über 55 umsatzsteuerpflichtige Diskotheken und Tanzlokale. Die diversen Clubs und Veranstaltungsorte für Konzerte sind hier ausgenommen. In München existieren 35 Einrichtungen dieser Art. Hier war auch die Entwicklung am rasantesten. Vor 20 Jahren hatten die Diskotheken in München eine Kapazität von 5.000 Gästen. Heute finden fünfmal so viele, also 25.000 Platz. An dritter Stelle liegt Hamburg mit 32 Partylocations, gefolgt von Köln mit 31. Diese Zahlen hat der Stadtentwickler Jakob Schmidt in einer Studie analysiert.

Hamburger geben am wenigsten aus

Schmidt hat sich daneben aber auch mit dem Konsum der Gäste auseinandergesetzt. Hier sind die Bochumer und Karlsruher jene Nachtschwärmer, die den meisten Durst haben. Sie geben durchschnittlich 29 Euro in den Nachtlokalen aus. Die Münchner trinken durchschnittlich für 23 Euro. Danach folgen die Städte Hannover mit 18 Euro, Frankfurt am Main und Köln mit 15 Euro. In Dresden und Berlin wird mehr gespart und so kommen die Gäste der Nachtlokale nur auf zehn Euro im Schnitt. Am wenigsten geben die Hamburger mit sechs Euro aus.