Home Freizeit Gegruselt wird (nicht nur) zu Hause – Reiseziel Halloween

Die Nacht der Zombies, Geister und Hexen rückt näher. Halloween, der ursprünglich aus Irland stammende Gruselbrauch wird wie jedes Jahr in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November begangen. Irische Einwanderer brachten das aus uralten keltischen Wurzeln stammende Brauchtum dann nach Amerika. Mittlerweile wird dieser keltische Brauch, dessen Name sich von „All Hallow’s Eve“, dem Abend vor Allerheiligen ableitet, auf der ganzen Welt gefeiert. Auch in Deutschland erfreut er sich immer größer werdender Beliebtheit.

Halloween in Deutschland

Halloween-Partys sind voll im Trend, doch ihre Organisation etwas aufwendig. Deshalb bieten immer mehr touristische Einrichtungen eigene Spektakel rund um das Gruselfest an. In Deutschland beispielsweise öffnen viele Freizeitparks ihre Pforten für besonders schaurige Attraktionen. Im Europa Park Rust gibt es seit dem 26. September ein „Ungeheuerliches Halloween“ mit Deutschlands aufwändigster Halloween Dekoration aus 180.000 Kürbissen sowie einer Grusel-Parade. Vom 17. bis 31. Oktober finden im Heide Park Soltau die Halloweeks statt mit Achterbahnfahrten im Dunkeln und einem Mittelaltermarkt, und die Burg Frankenstein nahe Darmstadt lädt ganz passend zur Freakshow. Jeweils Freitag bis Sonntag vom 23. Oktober bis 08. November werden die Geister gerufen.

Gruselreisen in die weite Halloween-Welt

Wer keine Lust hat auf Kinderstreiche und ausgehöhlte Kürbisse oder wem „Süßes oder Saures“ zu langweilig ist, der findet an unheimlichen Plätzen weltweit das wahre Gruseln. Besonders gespenstisch wird es auf den Spuren von Dracula in Siebenbürgen in Rumänien. Das Schloss Bran, wo Graf Dracula der Legende nach gelebt haben soll sowie die unberührten Wälder der Karpaten und die zerklüftete Landschaft Transsilvaniens bieten die perfekte Kulisse für einen Gruseltrip.
Gänsehaut pur bietet ein Spaziergang im Nebel durch das Londoner East End, wo einst Jack the Ripper sein Unwesen trieb und wer es noch düsterer will, der macht eine Tour durch die Katakomben von Paris, wo düstere Gänge und modrige Gruften mit unzähligen Skelettknochen für Zähneklappern sorgen.
Etwas weiter weg liegt Salem, die „Stadt der Hexen“. Die Kleinstadt nahe Boston wurde durch die Hexenprozesse im 17. Jahrhundert berühmt, woran heute noch das Hexenmuseum erinnert. Zu Halloween wird es besonders gespenstisch mit Führungen durch Spukhäuser, Wahrsager-Sitzungen und Hexenparaden.
Egal wo und wie gefeiert wird, Halloween wird ganz sicher wieder schaurig schön.

Bildquelle: © hanna horwarth – Flickr.com