Home Freizeit Fisch-Zeit im Spreewald

Nicht nur guten Fisch zu essen, sondern auch zu erleben, wie der Fisch im Kreislauf des Spreewälder Lebens integriert ist, darum geht es bei der „Fischzeit im Spreewald“, die jedes Jahr vom 01. Oktober bis 11. November in den Spreewälder Städtchen Burg, Lübben und Lübbenau stattfindet. In dieser Zeit bieten zahlreiche Gasthäuser und touristische Anbieter verschiedene Gelegenheiten, dem Spreewälder Fisch auf besondere Weise zu begegnen. Ob Kahnfahrten mit einem echten Spreewälder Fischer, kulturelle und kulinarische Abende oder typische Fischgerichte – die Vielfalt der Spreewälder Fließe mit ihren Jahrhunderte alten Traditionen gilt es zu entdecken.

Immer den Fischen nach!

Um einen Eindruck davon zu bekommen, was Fischfang im Spreewald eigentlich bedeutet, schließt man sich am besten einem echten Spreewaldfischer an. Auf seinem Tischkahn beim Morgenkaffee gemütlich sitzend, fährt man auf den Fließen des UNESCO-Biosphärenreservates vorbei an selbstgefertigten Reusen und Netzen und lauscht seinen Ausführungen zu Geschichte und Fischzucht. Typische Fischarten der Fließe sind Aal, Hecht, Zander, Karpfen und Schleie. Im Rahmen der „Fischzeit im Spreewald“ servieren ausgewählte Gastronomen besondere Menüs rund um den Spreewaldfisch, vorzugsweise mit der bekannten Spreewaldsoße aus Butter, Sahne und einem guten Schuss Bier, kombiniert mit spannenden und originellen Programmen.

Herbstzeit ist Genusszeit

Nicht nur die Fischzeit im Herbst macht einen Besuch im Spreewald lohnenswert. Über das wohl prominenteste Produkt, die Spreewaldgurke, „erfährt“ man mehr auf dem ca. 260km langen „Gurkenradweg“, auf dem man die Geschichte der Gurken vom Feld bis ins Glas mitverfolgen kann.
Wenn alle Gurken geerntet sind, wird es im Spreewald rund und bunt. Denn dann kann man auf der Burger Streusiedlung riesige, farbenfrohe Kürbisse bewundern. Bis Ende Oktober stehen Kürbis-Wellness, Kürbisschnaps, Kürbiseis sowie weitere raffinierte Kürbiskreationen für Körper und Gaumen auf dem (Speise-) Plan.

Bildquelle: © Oliver Hallmann – Flickr.com