Home Freizeit Deutschland und Cannabis: positive Effekte für Tourismus bei Legalisierung

Alles begann damit, dass das kleine südamerikanische Land Uruguay vor zwei Jahren eine Legalisierung des Cannabis Konsums im Gesetz verankerte. Viel hat sich seitdem verändert. In den USA zogen gleich mehrere Bundesstaaten nach. So ist der Konsum von Cannabis in Washington, Colorado, Alaska und Oregon erlaubt. Im spanischen Barcelona bringt der Konsum der Droge ebenfalls keine rechtlichen Konsequenzen mit sich, sofern es sich um geringe Mengen für den Eigenbedarf handelt. In Uruguay und den genannten US-Staaten ist der Anbau der Cannabis-Pflanze erlaubt. Dazu ist in den Ländern die Produktion von Produkten erlaubt, die Cannabis enthalten, darunter Seifen, Beauty-Produkten und vielem mehr. All das führt dazu, dass immer mehr Touristen in die besagten Länder strömen. Allerdings sind nicht alle Bürger mit dem Kiffer Tourismus einverstanden.

Dennoch, wie sich nach einer Kurzzeitanalyse feststellen lässt, blüht der Reisemarkt in Colorado in bis dahin nie gekannten Dimensionen auf. Und auch der Staat profitiert in allen Fällen eine Menge von der Legalisierung. Im Bundesstaat Colorado konnte der Staat bereits etwa 60 Millionen US-Dollar zusätzliche Steuern einnehmen.

Kreative Köpfe könnten bei einer Legalisierung des Cannabis in Deutschland wie in den USA zum Beispiel Kiffer-Rundfahrten und Cannabis-Yoga Sessions anbieten. In der uruguayischen Hauptstadt Montevideo schießen Haschisch-Ökoshops aus dem Boden, die Touristen und Einheimischen auf Cannabis basierende Pflegeprodukte verkaufen. Käme es in Deutschland zu einer Legalisierung, würde dies nicht nur zu einer Entkriminalisierung, sondern auch zu mehr Steuereinnahmen vor allem durch die Erschaffung von Arbeitsplätzen in der Kiffer-Tourismus-Industrie führen. Auch in Deutschland würden sicherlich findige Tourismusunternehmen Cannabis Trips entlang der Weinstraße, durch Köln oder anderen Metropolen und Regionen anbieten. Hinzu kämen neue Geschäftsideen wie Cannabis Hotels, Cannabis Cafes, Marihuana Kochkurse und vieles mehr.

Bildquelle: © Poporin – Flickr.com