Home Freizeit British Museum bleibt Top-Attraktion der Britischen Inseln

Die Britischen Inseln haben sicherlich eine ganze Reihe von sehenswerten Attraktionen zu bieten, doch laut der neusten Datenauswertung der Association of Leading Visitor Attractions ziehen einige Highlights die Besucher aus der ganzen Welt besonders an. Insgesamt kann festgestellt werden, dass sich das Besucheraufkommen aller in der Datenbank erfassten Sehensürdigkeiten im vergangenen Jahr um 6,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2013 erhöht hat. Den größten Besucherzahlenzuwachs haben allerdings nicht die englischen Attraktionen zu verzeichnen, sondern die Schottischen. Das ist aber wohl vor allem auf den Grund zurückzuführen, dass die Commonwealth Games vom 23. Juli bis 3. August 2014 in Glasgow, Schottland, stattgefunden haben. Das Overall-Besucher-Highlight in Britanien ist aber immer noch das British Museum in London.

Das British Museum in Großbritanien ist nun seit 8 Jahren in Folge das Top-Besucher-Highlight in England. Allein 6,6 Millionen Besucher fanden im vergangenen Jahr Eintritt in das British Museum. Das sind 7,11 Prozent mehr Gäste als noch im Jahr zuvor. Hinter dem British Museum folgt die National Gallery, die ebenfalls auf einen Besucherzuwachs verweisen kann. Mit 6,4 Millionen Besuchern liegt die National Gallery nur knapp hinter dem Spitzenreiter. Es folgt mit dem Southbank Centre, das 2014 von 6,2 Millionen Gästen besucht wurde, ein weiteres Kulturcenter in London.

Nach Schottland zog es dank der Commonwealth Games mehr Gäste als gewöhnlich. Allein das Kelvingrove Art Gallery & Museum konnte auf einen Besucherzuwachs von 7.5 Prozent verweisen, während das Riverside Museum sogar einen erhöhten Besucheransturm von 41.8 Prozent bewältigen musste. Weitere Besuchermagnete in Schottland waren 2014 die Gallery of Modern Art und der People’s Palace. Das National Museum of Scotland war mit 1,63 Besuchern das meist besuchteste Museum-Highlight außerhalb von London. Danach folgt Edinburgh Castle mit 1,48 Millionen Besuchern.

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