Home Freizeit Auf nach Dresden zum weltbekannten Strietzelmarkt

Der Strietzelmarkt in Dresden zählt zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Dresden. Sein Name geht auf das mittelhochdeutsche „Strietzel“ als Bezeichnung für den traditionellen Dresdner Christstollen zurück. Der erste Strietzelmarkt fand 1434 als eintägiges Ereignis auf dem Altmarkt zu Dresden statt und war ursprünglich ein Fleischmarkt, auf dem sich die Bewohner mit einem Festtagsbraten für die Feiertage versorgen konnten. In den folgenden Jahrhunderten wurde der Markt immer populärer und zählte um 1800 schon zu den bedeutendsten Weihnachtsmärkten in Deutschland.

581. Strietzelmarkt 2015

In diesem Jahr findet der Strietzelmarkt in Dresden vom 26. November bis 24. Dezember statt. Er beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der benachbarten Kreuzkirche, u.a. mit dem weltbekannten Dresdner Kreuzchor. Zur Eröffnung des Marktes wird außerdem ein Original Dresdner Christstollen angeschnitten und die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide angestoßen. Die in der Mitte des Altmarkts stehende 14,62m hohe Pyramide wurde 1999 als größte der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. Und das Tor zum Dresdner Strietzelmarkt bildet der größte begehbare ergebirgische Schwibbogen der Welt. Er ist 13,50m breit und mehr als fünf Meter hoch.

Weitere Höhepunkte

Traditionelle Höhepunkte des Strietzelmarktes in Dresden sind das Pflaumentoffelfest (kleine Glücksbringer-Männchen aus Backpflaumen), das Pfefferkuchen-, Pyramiden-, Schwibbogen- und Stollenfest. Bei letzterem wird am Samstag vor dem 2. Advent ein Riesenstollen gebacken, der auf dem Markt angeschnitten und für einen guten Zweck verkauft wird.
Jedes Jahr besuchen mehr als 2,5 Millionen Gäste den Markt mit seinen ca. 230 Händlern, davon 80% aus Sachsen.

Bildquelle: © khloges – Flickr.com