Home Aktuell Terror in Tunesien: Aktualisierung der Reisehinweise

Der Anschlag auf Touristen am Strand zweier Ferienhotels in der tunesischen Region Sousse erschütterte die Welt. Auch für den bereits durch das Attentat im März in Tunis schwer angeschlagenen Tourismus des nordafrikanischen Staates bedeutet dies einen schweren Rückschlag. Das Auswärtige Amt hat zwischenzeitlich seine Reisehinweise aktualisiert und rät von nicht dringend notwendigen Reisen in das gefährdete Gebiet ab. Reiseveranstalter bieten nun kostenlose Stornierungen und Umbuchungen an.

Gäste, die bei der TUI eine Tunesienreise mit Abflug bis zum 15. September gebucht haben, können gratis umbuchen oder stornieren. Nach den Ereignissen haben etwa 250 TUI-Gäste ihren Urlaub abgebrochen und sind nach Deutschland zurückgekehrt. Der Großteil von etwa 3.500 Gästen möchte dagegen trotzdem in Tunesien bleiben. Bei Thomas Cook können all jene ihre Reise kostenlos umbuchen oder stornieren, die einen Abflug bis zum 24. Juli gebucht haben. Bei DER Touristik gilt der Abreisetermin 31. Juli als Stichtag. Für Umbuchungen werden kurzfristige Kapazitäten wie etwa Bulgarien oder Türkei frei gemacht.

Auch die FTI bietet den Storno- und Umbuchungsservice für Abreisen bis zum 31. Juli kostenlos an. FTI übernimmt die Mehrkosten für all jene Urlauber, die vor Ort sind und das Land vorzeitig verlassen möchten. Bei Alltours sind Stornierungen für Abreisen bis 31. Juli möglich, Umbuchungen werden bis 31. Oktober gebührenfrei entgegengenommen. Auch bei den Anbietern Schauinsland-Reisen, V-Tours und JT Touristik sind Storno oder Umbuchung zurzeit möglich.

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